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Review: Split/Second Velocity

Geschrieben am 30 Mai 2010 by Gumshoe

Würde Michael Bay ein Rennspiel produzieren, es würde Split/Second heissen.

Actionlastige Arcade Racer sind, seit Burnout Paradise, irgendwie Mangelware gewesen. Und jetzt stehen mit Split/Second und Bizzare Crations’ Blur gleich 2 Titel in den Startlöchern die es, soweit sei schon vorab gesagt, Wert sind gespielt zu werden. Dabei scheint sich Split/Second, im gegensatz zu Blur, stärker an Burnout zu orientieren. Das ist der definitive Ersteindruck den man gewinnt, wenn man das Spiel auf stillen Screenshots betrachtet. Dabei bedient sich das Spiel doch eher nicht der bei Burnout beliebten Full Contact-Variante um Gegner aus dem Rennen zu hauen, sondern geht den indirekten weg per sogenannter “Power Plays“.

Power Plays sind Ereignisse die man auf der Strecke auslöst, die einen signifikanten Einfluss auf das Fahrverhalten der gegnerischen Wagen haben, und diese im besten Fall gleich komplett zerlegen. “Ereignisse” sind in dem Fall Explosionen, und zwar sehr viele davon. Mit einem beherztem Druck auf den A Knopf jagt man Busse in die Luft, bringt Kraftwerke zum Einsturz, Züge zum entgleisen und Flugzeuge zum Abstürzen. Viele dieser Events sind nur einmalig verfügbar. Klar, ein Kraftwerk das schon eingestürzt ist, kann nicht nochmal einstürzen. Damit dies am Ende eines Rennens nicht zum Problem wird, sind diese sehr kurz gehalten, kein Rennen geht länger als 5 Minuten respektive 3 Runden. Ausser dem zerstören von Objekten können Power Plays auch Abkürzungen offenlegen, die jeodch auch durch nachfolgende Fahrer genutzt werden können, zeitweise.

Um diese Ereignisse, “Power Plays” – Katastrophen möchte man fast sagen – auslösen zu können, braucht man (Überraschung!) “Power“. Power sammelt man an, indem man relativ riskante Fahrmanöver vollbringt, z.B. driftet, im Windschatten eines Konkurrenten fährt, oder möglichst hohe und Weite Sprünge vollführt. Das, nennen wir es mal “Power Meter” unter dem Fahrzeug zeigt an, wieviel Power man gesammelt hat. Man kann ein Maximum für 3 Power Plays ansparen, oder ein Level 2 Power Play. Level 2 Power Plays sind Power Plays die signifikanten Einfluss auf die Strecke haben, sprich, die Streckenführung komplett verändern. Im gegensatz zu normalen Power Plays, denen man mit dem richtigen Timing oft gut ausweichen kann, selbst wenn man sich in unmittelbarer Nähe befindet, bedeutet das aufhalten in der Nähe eines Level 2 Power Plays des Gegners meist das unvermeintliche Ende für das eigene Fahrzeug.

Karriere als Fernsehstar

Split/Second’s Saison Modus ist aufgebaut wie eine Fernsehserie. Das Spiel präsentiert sich selbst als “Staffel 1“. Diese Staffel ist unterteilt in 12 Folgen á 5 Events + einem Bonusevent das man freischaltet, indem man bestimmte Bedingungen erfüllt (meistes das zerstören von X Gegnern). Für das beenden dieser Events kriegt man Credits, die für das “Folgenfinale”, dem Saisonrennen benötigt werden. Das Saisonrennen ist ein fortlaufender Meisterschaftsmodus der sich durch alle Folgen zieht. Spielmodi der Events beeinhalten neben dem obligatorischem Standardrennen z.B. auch die Modi Überleben, bei dem das Ziel ist, auf einem recht kleinem Rundkurs so lange wie möglich Laster zu überholen die einem mit explodierenden Fässern regelrecht bombadieren, oder Luftangriff, wo man durch das ausweichen des Beschusses eines Helikopters Power Play’s verdient, die man seinerseits dazu benutzt die abgeschossenen Raketen auf den Helikopter “umzulenken”. Dazu gesellen sich bekannte Modi wie Eliminator, bei dem jeweils der letzte im Feld eliminiert wird, und Detonater, was im Grunde nichts anderes ist als ein Time Attack Modus (auch wenn Time Attack bei dem Spiel natürlich mit reichlich Explosionen verbunden ist, wie könnte es anders sein).

Der Umfang ist generell eher mässig, ab ungefähr Folge 6 stellt sich eintönigkeit ein, da alle neuen Strecken direkt am anfang wortwörtlich “verballert” werden, und sich neue Strecken erst wieder am ende der Staffel zeigen. Die 10 Strecken führen einen durch Canyons, Wüsten, über (Flug)häfen und durch dunkle Industriegebiete. Dabei ist jede dieser Strecken für sich absolut Abwechslungreich gestaltet, was, wie gesagt, durch den reinen Mangel an Strecken jedoch überschattet wird. Mit 14+ Fahrzeugen ist auch hier der Umfang nicht all zu groß, vorallem wenn man bedenkt, das ca 95% dieser Fahrzeuge für den Multipalyermodus fast unnützt ist (dazu weiter unten mehr). Diese Fahrzeuge lassen sich grob in 3 Klassen unterteilen, Sportwagen, Muscles und SUVs. Sportwagen und Muscles halten sich Leistungsmässig ungefähr die Waage, wobei die SUVs total aus der Rolle fallen. Bei diesen Fahrzeugen liegt der Fokus auf “Stailität” (aka “Stärke“), das heisst, sie werden durch die sie umgebenden Explosionen weniger beeinflusst, brechen also durch die Druckwellen weniger bis gar nicht aus. Leider lenken sich die Teile oftmals wie Strassenbahnen, und fahren auch ungefähr so schnell, was die ganze Sache mit der Stabiltät mehr als ausgleicht.

Weltweit Explodieren

Der Multiplayermodus in Split/Second entfernt ein paar der für Multiplayer offensichtlich untauglichen Modi, und beschränkt sich hier auf die wirklich reinen Rennmodi, wie Standardrennen und Eliminator. Der Einstieg in die Multiplayerwelt von Split/Second ist genauso Simpel wie lieblos. Man wählt die Rennart aus die man fahren möchte, und, das wars dann auch schon. Man landet in einer Lobby, wo man sein Auto auswählt, am Anfang der Karriere sicher ein eher durchschnittliches, und stellt sofort fest das ca 50% der anderen anwesenden Fahrer schon HighEnd Karren fahren. Richtig. Split/Second unterscheidet die Wagen nicht nach Klassen, alle Rennen finden ohne jegliche Einschränkung statt, was dazu führt, das am ende des Tages jeder die gleiche Karre fährt, sofern er sie denn fahren kann. Das gilt übrigens auch für die privaten Lobbys. Also fährt man anfangs in seiner durchschnitts-Karre den meisten anderen Chancenlos hinterher. Spaß!

Matchmaking findet nicht statt, man wird per Zuffalsprinzip in eine offene Lobby geschmissen. Es gibt allerdings ein “Ranking”-System welches das relative Können der anderen Mitfahrer anhand einer Nummer von 99 bis 1 (wobei 1 das beste ist) darstellt, und zwar auch äusserst Prominent als Startnummer auf dem Wagen. Credits für den Karrieremodus, oder etwa neue Wagen freischalten, tut man im Multipalyermodus nicht. Hier wäre definitiv mehr möglich gewesen. Nein. Hier hätte einfach mehr drinnen sein MÜSSEN, vorallem im Vergleich uzm direkten Konkurrenten Blur, aber auch älteren Titeln wie Burnout Paradise, stinkt Split/Second doch in der Hinsicht schon gewaltig ab. Insofern ist der Mulitplayermodus, obschon sehr, sehr spassig wenn man eine Lobby gefunden hat wo ein guter Mix an Wagen besteht, eher enttäuschend.

Belohnt werden also diejenigen, die sich durch den später sehr knackigen Singleplayer Modus kämpfen, oder die Autos per Download für ca 4€ vom Start weg freischalten. Letzteres ist, wie schon in NFS: Shift, ziemlich unverschämt. Vorallem durch die Tatsache, das sich die Wagen im MP nicht in verschiedene Klassen unterteilen lassen, kann man sich die besten Wagen direkt “kaufen”. Dazu muss ich wohl nichts weiter schreiben.

Turbolader

Technisch ist das Spiel über jeden Zweifel erhaben. Ständig explodiert irgendwas, irgendwelche Teile fliegen über die Strecke, überall liegen Wracks rum, und trotzdem schafft es das Spiel ‘fast’ durchgehend eine stabile Framerate aufrecht zu erhalten. Die Lichteffekte sehen einfach nur spektakulär aus, und die Sonne ist wunderprächtig anzuschauen, ohne dabei zu blenden, oder die Strecke “einzuweissen”, wie das bei vielen anderen Titeln der Fall ist. Dabei setzt das Spiel allgemein auf einen Look, der stark an Burnout erinnert. Die gesate Farbpallette springt einem förmlich ins Gesicht.

Bei genauerem betrachten fallen einem die etwas matschigen Texturen auf, vorallem auf den Fahrzeugen, die nach dem Startschuss jedoch sofort so gut wie unsichtbar geworden sind, es tut sich einfach viel zu viel aufm dem Bildschirm als das man da auf einzelne Texturen genauer achten könnte. Die Fahrzeugmodelle an sich sind durch die Bank hübsch anzusehen, und orientieren sich vom Design her, wie so viel, an den Burnout-Titeln. Alle Wagen sind total Over-the-Top designed und keiner sieht aus, als hätte er weniger als 1500 PS.

Besonderes auffallend ist das quasi nicht vorhandene HUD im Spiel, es wird alles direkt am oder unter dem Auto angezeigt, ausser der Geschwindigkeit, man fährt sowieso nur “schnell”, mehr muss man nicht wissen. Was zeitweise etwas störend ist, vorallem bei den “Helikopter”-Modi, sind die dicken Hinweistexte die einem JEDESMAL aufs neue erklären wollen, das man den Raketen des Helikopters doch bitte ausweichen soll. Das habe ich schon beim ersten mal begriffen, danke. Die Menüs, ja zwischen dem ganzen fahrerischen Chaos gibts auch Menüs, präsentieren sich recht aufwendig, bleiben dabei aber leicht Navigierbar. Durchaus nicht mehr selbstverständlich.

TRY OR DIE

Split/Second bleibt, obschon seiner ganzen Nachlässigkeiten (vorallem im Mehrspielermodus) ein sehr guter Titel. Die knackige Karriere hält einen für ca. 6-7 Stunden bei der Stange, und danach ist man für den prinzipiell äusserst spaßigen Multiplayermodus gerüstet. Vorallem Fans von Burnout werden an diesem Tiel sicherlich gefallen finden.

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Review: Red Dead Redemption

Geschrieben am 26 Mai 2010 by Gumshoe

Nach dem eher mäßigem und von wenig Erfolg gekröntem Red Dead Revolver wagt sich Rockstar San Diego nun an ein weiteres Abenteuer im Wilden Westen. Mit Erfolg, möchte man sagen, Red Dead Redemption ist all das, was der (in)direkte Vorgänger nicht zu sein vermochte. Mehr als nur ein GTA 4 mit Pferden? Jap.

Die Struktur des Spiels ist dabei einem GTA, wer hätte das von einem Rockstar Titel gedacht, nicht unähnlich. Und zwar sowohl was Charaktere als auch Missionsaufbau angeht. John Marston, der Hauptcharakter des Spiels, will etwas, und dafür muss er Dinge für andere erledigen. Schnell stößt hier jedoch sauer auf, das Marston an naivität kaum zu übertreffen ist. Er wird nonstop von anderen Charakteren hingehalten, wo einem normalen Menschen wohl schon längst der Geduldsfaden gerissen wäre. Im direkten vergleich zu Genrekollegen wie z.B. GTA4 hat RDR die Nase vorn, was vorallem an den ganzen Aktivitäten liegt die man ausserhalb der Missionen machen kann. Während sich diese Tätigkeiten im eher Autolastigen Vertreter des Genres auf Amoklaufen und alles kaputtballern beschränken, bietet RDR deutlich mehr Abwechslung wie das suchen nach Schätzen, zureiten von Pferden, oder das jagen von Füchsen und Bären.

Obschon der erste Eindruck ein anderer ist, kommt einem später die relativ offene Welt von RDR doch sehr leer vor, was anfangs von den zufälligen Begegnungen und Ereignissen am Wegesrand etwas versteckt wird. Doch leider viel zu schnell stellt sich hier die Routine ein. Wenn einem die 100ste halbnackte “Lady” darum bittet anzuhalten um den defekten Karren zu reparieren, weiss man halt was einen in erwartet. Und Leute die mitten in der Wildnis um eine “mitreitgelegenheit” bitten, werden schon viel zu früh einfach vom Spieler erschossen, oder gefesselt und auf die Gleise gelegt (ein Mordsspass!). Hier wäre wirklich etwas mehr Abwechslung wünschenswert gewesen.

Hübsche Neuerungen im Spielsystem sind das Honor Prinzip sowie Bountys auf den Kopf des Spielers. Wird jemand vom Spieler erschossen, kann es sein das dieser Mord beobachtet wurde, nun ist es am Spieler den Augenzeugen ebenfalls zu beseitigen (was zu einer netten Kettenreaktion führen kann) oder zu bestechen, um sich das Gesetz vom Leib zu halten. Spieler die auf “Ehre” nichts geben, lassen den Augenzeugen laufen, soll er dem Sheriff doch berichten was hier passiert ist, wird der halt auch beseitigt. Wird also dieser Sheriff noch über den Jordan geschickt, und einer seiner Kollegen beobachtet das, wird auf den Kopf von Marston ein Kopfgeld ausgesetzt. Das führt dazu das man auch in der Wildnis niemals wirklich vor dem Gesetz sicher ist, und ist das Kopfgeld hoch genug, kann es sein das man in einer Stadt von jemandem erkannt wird, der dann versucht das Gesetz von der Anwesenheit Marstons zu unterrichten. hauptsächlich wirkt sich das ganze Gut/Böse Prinzip auf die Preise in den verschiedenen Läden der NPC’s aus, ein guter Held bezahlt deutlich weniger als der Böse Schurke. 

Um das Kopfgeld wieder loszuwerden kann man Jobs für die gute Seite erledigen, dazu gehört zum Beispiel die Nachtwache, oder das jagen nach anderen Steckbrieflich gesuchten Verbrechern. Der Erlös aus diesen Aktionen landet dann nicht in der, niemals leeren, Tasche von Marston, sondern wird dazu genutzt das Kopfgeld zu tilgen. Ausserdem kann man überall in “New Austin” Begnadigungsschreiben finden, die man in Telegraphenstationen, die sich meist in Bahnhöfen befinden, einlösen kann, um das Bounty mit einem Schlag los zu werden.

Technisch ist das Spiel durchaus beeindruckend, die Welt von RDR ist detailreich und hübsch. Die Weitsicht, und die dabei erhaltenen Details suchen durchaus ihresgleichen. Hier und da kommt es zu LOD Problemen sowie gelegentlichen Rucklern, was das Gesamtbild dennoch nicht zu trüben vermag. Was etwas störender ist, sind die Bugs die sich ins Spiel geschlichen haben, so passiert es, vorallem nach längerer Spieldauer, gerne mal das die Kutschen alle zu wild rumhüpfenden “Low Ridern” werden, und sich selbst samt Pferd im hohen Bogen über die Dächer der Städte zu katapultieren. Ausserdem kommt es ab und zu mal vor, das man Pferde die man seinem besitzer nach einem Diebstahl zurückholen soll, suizid begehen indem sie wie von Sinnen in, wenn vorhanden, nahe gelgene Flüsse oder Seen galoppieren.

Alles in allem ist RDR, trotz der kleineren Mängel, ein absolut großartiges Spiel. Bleibt zu hoffen das zukünftiger DLC auf das Gesamtsystem aufbaut und dem Spieler mehr Freiheiten gewährt. Denn das erste was man sich denkt, wenn man andere Banditen Postkutschen ausrauben sieht: Warum kann ich das nicht von mir aus auch tun? Warum muss ich beim Postkutschenraub drauf warten, das jemand anderes damit anfängt? Und warum sieht man Postkutschen auf den Strassen nur, wenn sie ausgeraubt werden?

Tipp: Pferdedieb, fesseln, Öllampe.

Tipp 2: Kaufen.

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Ein Überblick auf Platinum Games

Geschrieben am 16 Mai 2010 by krokodil

platinumgames

MadWorld, Bayonetta und Infinite Space. Ein Kracher nach dem anderen. Platinum Games macht Top Hits am laufenden Band. Anlass genug uns nochmal Platinum Games fka Clover genauer anzuschauen. Ein Studio das vorher bei Capcom gearbeitet hat und einige große Namen beherbergt die Capcom prägten. Namen wie Shinji Mikami (Resident Evil-Erfinder), Atsushi Inaba ( Viewtiful Joe, Ōkami (大神) und Hideki Kamiya (Devil May Cry, Viewtiful Joe). Platinum Games hat in seiner bisherigen Karriere unter dem Namen Clover viele kleine Perlen in der Videospiele-Landschaft geschaffen.

Doch im März 2007 kommt es zum Kollapse. Capcom schliesst unter dem Vorwand man habe sein Ziel erreicht (Kreative und ideenreiche Spiele zu erschaffen) Clover. Natürlich ist der wahre Hintergrund, dass die Clover Games alle keinen guten Umsatz gemacht haben. Troz guter Kritik von der Presse will sich Ōkami einfach nicht verkaufen, auch später nicht als das Spiel von der Playstation 2 auf die Wii geported wird. Nun versucht Capcom die Marke ohne der Hilfe von Clover bzw Platinum Games auf dem DSi zum Erfolg zu verhelfen.

Schon ein wenig früher verliessen die Hauptentwickler von Clover das Studio um am 1. August 2006 SEEDS Inc. zu gründen. Im Oktober 2007 fusionierte man mit ODD und benennt sich um in Platinum Games. Das Studio ist völlig unabhängig, veröffentlichen zur Zeit ihre Spiele aber bei SEGA. Da man ihnen dort am meisten Freiraum lässt.

Im Mai 2008 präsentierte Platinum Games ein Abkommen mit SEGA für 4 Spiele. Das erste Spiel war das Sin City angehauchte MadWorld für Wii, welches ganz in schwarz-weiß getaucht war und nur farbig war bei diversen Highlights wie z.B. Blut.

Wenig später folgte Bayonetta für Playstation 3 und Xbox 360.  Stylish-Action Game der superlative. Devil May Cry-Schöpfer Hideki Kamiya übertrifft sein eignes Spiel. Vollgestopft mit Anspielungen an andere Sega-Spiele und Anime. Und dann ist da noch Bayonetta selber. Jeglicher Fetish ist in dieser Heldin vereint. Latex, Brillen und Haare.

Das dritte Spiel im Bunde ist für den DS und ist ein RPG. In Infinite Space kann man seine Raumschiffe selber designen. Das Spiel ist extrem komplex aufgebaut, also kein übliches Casual Game wie man es sonst so häufig auf dem DS antrifft. Die Kämpfe selber laufen alle in Echtzeit ab.

Das letzte Spiel ist noch nicht erschienen. Es hört auf den Namen Vanquish und wird ein FPS. Anstatt wie üblich den Shooter noch mit einem Multiplayer abzurunden geht Resident Evil-Erfinder Shinji Mikami einen anderen Weg.

Vanquish wird ausschliesslich einen Singleplayer-Modus haben. Auch hier wird alles seh stylish angehaucht wirken: Alles hier ist recht weiß.

Somit schafft es Platinum Games in kürzester Zeit 4 verschiedene Genres und 4 Plattformen zu bedienen. So etwas hat in letzter Zeit kein kleineres Entwickler-Studio vollbracht. Alles Spiele sind von hoher Qualität und Kreativität. Hoffen wir also auf weitere tolle Spiele von dem vielleicht derzeit tollsten Entwickler.

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