Die Geschichte von Naughty Bear, dem etwas grimmig aussehenden Teddybären, ist ebenso tragisch wie simpel gestrickt: weil er zu böse und unartig ist, wurde er als einziger nicht zu einer Geburtstagsparty eingeladen – Rache ist süß.
Nach einigen Teasern, in denen die vielseitigen Foltermethoden des cholerischen Kuscheltiers vorgestellt wurden, ist jetzt auch ein erster Gameplay-Trailer bei den Kollegen von Gamespot aufgetaucht.
Augenmerk wird im Sandbox-Jump’n'run vor allem auf die “Naughty Points” gelegt: ein Punktesystem, das die Boshaftigkeit des Spielers bewertet. Es wird etwa 250 verschiedene Methoden geben, böse Dinge zu tun, von stumpfen Schlägen über Einbrüche und Diebstahl bishin zu Mord. Dabei steht eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung, so zum Beispiel Pistolen, Macheten, Regenschirme oder auch Alltagsgegenstände wie Kühlschränke oder ein Grill. Bestimmte Aktionen triggern Finishing Moves, die für Extrapunkte sorgen.
Der Fokus sollte beim Punktesammeln allerdings nicht auf dem Töten anderer Bären liegen: langwieriges Foltern und Kreativität werden besonders belohnt. So können in Stealth-Manier Fallen gelegt werden, in die die Gegner laufen, bevor man sich weiter mit ihnen beschäftigt.
Jedes Level in Naughty Bear steht unter einem bestimmten Thema, dem sich die Teddybären entsprechend angleichen – so trifft man unter Umständen auf Ninjas, gegen die man sich zur Wehr setzen muss. Auch eine Bärenpolizei ist vorhanden, die von anderen Bären im Notfall gerufen werden kann. Das macht den Umgang mit den eigenen Opfern unter Umständen riskant, aber lohnenswert: langfristiges Foltern erhöht den eigenen Punkte-Multiplikator. Haben die Zeugen der Greueltaten genug gesehen, schrecken sie nicht davor zurück, sich selbst zu richten.
Im Trailer wird deutlich, dass der Augenmerk bei Naughty Bear vor allem auf dem Leaderboard-Highscore liegt, man kann also mit punktestand-bezogenen Achievements bzw. Trophäen rechnen.
Naughty Bear erscheint am 29. Juni 2010 für 360 und PS3.


















