Das hat auch lang genug gedauert: endlich gibt es erstes Ingame-Material zum neuen RPG-Shooter Fallout: New Vegas aus dem Hause Obsidian. Das folgende Video ist ein Ausschnitt aus der letzten Folge von GTTV, die dem langen Warten ein Ende bereitet:
Eine Ähnlichkeit zum Vorgänger Fallout 3 ist nicht von der Hand zu weisen, allerdings auch keine wirkliche Überraschung. Dafür neu dabei: mehr Casinos, mehr helle Lichter, mehr Gegnertypen. Wem F3 gefallen hat, der dürfte auch am Nachfolger gefallen finden.
Im obigen E3-Trailer wirkt New Vegas fast wie ein reiner First-Person-Shooter – doch wer aufmerksam hinsieht, wird auch kurze VATS-Szenen erkennen.
Gute Nachrichten gibt es übrigens für alle PC-Spieler, die bisher keinen Kontakt mit dem Vorgänger Fallout 3 oder anderen Bethesda-RPGs hatten: es wurde kräftig an den Preisen geschraubt, über Steam sind jetzt The Elder Scrolls III: Morrowind für 5$, The Elder Scrolls IV: Oblivion für $8,50 und Fallout 3 für $25 erhältlich.
Die Geschichte von Naughty Bear, dem etwas grimmig aussehenden Teddybären, ist ebenso tragisch wie simpel gestrickt: weil er zu böse und unartig ist, wurde er als einziger nicht zu einer Geburtstagsparty eingeladen – Rache ist süß.
Nach einigen Teasern, in denen die vielseitigen Foltermethoden des cholerischen Kuscheltiers vorgestellt wurden, ist jetzt auch ein erster Gameplay-Trailer bei den Kollegen von Gamespot aufgetaucht.
Augenmerk wird im Sandbox-Jump’n'run vor allem auf die “Naughty Points” gelegt: ein Punktesystem, das die Boshaftigkeit des Spielers bewertet. Es wird etwa 250 verschiedene Methoden geben, böse Dinge zu tun, von stumpfen Schlägen über Einbrüche und Diebstahl bishin zu Mord. Dabei steht eine Vielzahl von Waffen zur Verfügung, so zum Beispiel Pistolen, Macheten, Regenschirme oder auch Alltagsgegenstände wie Kühlschränke oder ein Grill. Bestimmte Aktionen triggern Finishing Moves, die für Extrapunkte sorgen.
Der Fokus sollte beim Punktesammeln allerdings nicht auf dem Töten anderer Bären liegen: langwieriges Foltern und Kreativität werden besonders belohnt. So können in Stealth-Manier Fallen gelegt werden, in die die Gegner laufen, bevor man sich weiter mit ihnen beschäftigt.
Jedes Level in Naughty Bear steht unter einem bestimmten Thema, dem sich die Teddybären entsprechend angleichen – so trifft man unter Umständen auf Ninjas, gegen die man sich zur Wehr setzen muss. Auch eine Bärenpolizei ist vorhanden, die von anderen Bären im Notfall gerufen werden kann. Das macht den Umgang mit den eigenen Opfern unter Umständen riskant, aber lohnenswert: langfristiges Foltern erhöht den eigenen Punkte-Multiplikator. Haben die Zeugen der Greueltaten genug gesehen, schrecken sie nicht davor zurück, sich selbst zu richten.
Im Trailer wird deutlich, dass der Augenmerk bei Naughty Bear vor allem auf dem Leaderboard-Highscore liegt, man kann also mit punktestand-bezogenen Achievements bzw. Trophäen rechnen.
Naughty Bear erscheint am 29. Juni 2010 für 360 und PS3.
Na, wer erinnert sich noch an das gute alte Super Metroid für das SNES? Einer der Ursteine eines Spieletyps, der heutzutage von vielen passenderweise als Metroidvania betitelt wird, lässt sich im neuen japanischen Trailer zu Team Ninjas Metroid: Other M ein letztes Mal so richtig feiern.
Es lässt sich darauf spekulieren, dass Metroid: Other M genau da ansetzen wird, wo Super Metroid damals aufhörte: beim Kampf gegen unser Lieblingsmutantengroßhirn Mother Brain. Ich spreche kein Japanisch und habe keine Ahnung worum es genau geht, aber könnte das hier vielleicht ebenfalls das offizielle Intro sein?
Schlauer sind wir alle beim offiziellen Release im Sommer 2010.